Das Tal der Träume – Bärchen Brumko
Das kleine Bärchen Brumko kann nicht einschlafen und fragt sich, wo die Träume eigentlich wohnen. Ein goldenes Licht namens Fünkchen führt ihn durch den Nachtwald, am Mondsee vorbei und über die Wölkchenwiese bis ins geheimnisvolle Tal der Träume – wo er erfährt, dass die Träume uns finden müssen.
Das Tal der Träume – Bärchen Brumko
Eine Gutenachtgeschichte
1. Brumkos Häuschen
ERZÄHLER: Hinter sieben Hügeln... hinter einem stillen Wald... stand ein kleines Häuschen.
Es war ein gemütliches Häuschen mit blauen Fensterläden, einem kleinen Schornstein und einem Gärtchen voller duftender Blumen.
Und genau in diesem Häuschen wohnte ein kleiner Bär namens... Brumko.
Brumko war ein fröhlicher Bär.
Tagsüber lief er durch den Wald, pflückte Himbeeren, jagte Schmetterlingen hinterher... und steckte manchmal seine Tatze auch dorthin, wo sie nicht hingehörte.
Vor allem ins Honigglas.
Aber heute Abend war etwas anders.
Brumko lag in seinem Bettchen.
Er drehte sich auf die eine Seite.
Dann auf die andere.
Dann auf den Rücken.
Und dann wieder auf den Bauch.
BRUMKO: Ach... ich kann einfach nicht einschlafen.
ERZÄHLER: Brumko zog sich die Bettdecke bis über die Ohren.
Er schloss die Augen.
BRUMKO: Jetzt schlafe ich bestimmt ein.
Eins...
Zwei...
Drei...
Nein! Immer noch nichts!
ERZÄHLER: Er setzte sich im Bett auf und schaute aus dem Fenster.
Draußen leuchtete ein großer silberner Mond.
Die Sterne funkelten...
und der ganze Wald schlief schon lange.
BRUMKO: Wie machen das bloß alle?
Wo wohnen eigentlich die Träume?
ERZÄHLER: Und genau in diesem Augenblick...
erschien am Fenster ein kleines Licht.
Brumko blinzelte.
Das Lichtlein bewegte sich.
Zuerst nach rechts...
dann nach links...
und schließlich drehte es in der Luft einen kleinen Kreis.
Über die Geschichte
Das Abenteuer ist noch nicht vorbei
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