Das Sternchen, das sich nicht hinabtraute: Lumi
Das kleine Sternchen Lumi soll zum ersten Mal über den Sternenweg zur Erde hinab, zu Eliáš, der nicht einschlafen kann – und merkt, dass Mut nicht heißt, keine Angst zu haben. Es genügt ein erster kleiner Schritt.
Sternenhimmel – Das Sternchen, das sich nicht hinabtraute
Eine Gutenachtgeschichte
ERZÄHLER: Hoch, ganz hoch über unseren Köpfen gibt es einen Ort, den wir am Tag fast gar nicht sehen.
Er zeigt sich erst, wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt, die Städte langsam still werden und die Kinder sich in ihre Bettchen kuscheln.
Er heißt...
ERZÄHLER: der Sternenhimmel.
Aber es ist kein gewöhnlicher Himmel.
Es ist eine zauberhafte Welt kleiner Sternchen.
Jedes von ihnen hat seinen Namen, sein kleines Häuschen zwischen den Wölkchen und sein eigenes Laternenleuchten.
Und jede Nacht bekommen einige Sternchen eine sehr wichtige Aufgabe.
Sie steigen ein Stückchen tiefer zur Erde hinab und erzählen den Kindern Geschichten, damit sie schön einschlafen können.
ERZÄHLER: Eines Abends färbte sich der Himmel dunkelblau.
Der Mond tauchte langsam hinter einem Wölkchen auf, und die Sternchen gingen eins nach dem anderen an.
ERZÄHLER: Kling...
Das erste leuchtete auf.
Kling...
Das zweite.
Kling...
Das dritte.
Und ganz am Rand des Sternenhimmels leuchtete auch ein kleines Sternchen namens Lumi auf.
Lumi war eines der allerkleinsten Sternchen.
Sie hatte fünf weiche goldene Zacken, eine winzige Laterne, und wenn sie lächelte, war ihr Licht so warm wie ein Nachtlicht neben einem Kinderbett.
Doch heute Abend lächelte Lumi nicht.
Sie saß auf einem kleinen Wölkchen, drückte ihre Laterne an sich und schaute hinunter zur Erde.
MOND tief, gütig, ruhig: Heute ist dein großer Abend.
Über die Geschichte
Das Abenteuer ist noch nicht vorbei
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